R E G U L A R I E N

Round Table in Halle

Round Table in Halle ist wie auch RT weltweit eine parteipolitisch und konfessionell neutrale Vereinigung junger Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren. Die Idee und die Organisationsform von Round Table haben ihren Ursprung in der Tradition des englischen Clublebens: Örtlich selbständige "Tische" führen jeweils etwa 20 bis 25 junge Männer unterschiedlicher Berufe und Wirkungsbereiche zusammen.


Die Idee: adopt, adapt, improve

Auch im Round Table Halle erwarten wir von unseren Mitgliedern Aufgeschlossenheit und Interesse gegenüber traditionellen wie neuen Ideen und Entwicklungen entsprechend dem Motto "adopt, adapt, improve".

Ein wesentlicher Teil des Clublebens ist deshalb der Information über die Ursachen und Auswirkungen aktueller Entwicklungen und dem Austausch von Berufs- und Lebenserfahrungen der Tischmitglieder untereinander gewidmet. Der einzelne kann auf diese Weise Standpunkte und Meinungen auch aus der Sicht anderer heraus kennenlernen und seinen Horizont über den eigenen Erfahrungsbereich hinaus erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen und Verhaltensweisen fördert bei den Mitgliedern von Round Table eine Form der Toleranz, die Gemeinsamkeiten über Unterschiede hinweg entwickelt und dabei Gräben nicht zuschüttet, sondern Brücken darüber baut.


Vertrauen und Freundschaft

Die Herzlichkeit und menschliche Großzügigkeit, mit der "Tabler" in Deutschland und in aller Welt einander begegnen, gehören zu dem Erfahrungshorizont eines jeden Mitgliedes von Round Table. Oft genug wachsen daraus lebenslange Freundschaften. Und Round Table erleichtert auch so manches Problem im Alltag: So findet man zum Beispiel bei einem Wohnungswechsel in eine noch unbekannte Stadt sofort einen Kreis von Gleichaltrigen vor, von denen man durch die eigene Zugehörigkeit zu Round Table einen Vorschuß an Vertrauen und Unterstützung erwarten darf.


Die Geschichte

Round Table wurde in England gegründet. Der Gründer Louis Marchesi wollte eine Vereinigung ins Leben rufen, die sich an das Vorbild ähnlicher Clubs anlehnte, jedoch in einem für ihn gewichtigen Punkt ein Gegengewicht bilden sollte: beim Alter der Mitglieder. Die Mitgliedschaft in anderen Clubs ist in der Regel lebenslang angelegt, was in Verbindung mit zahlenmäßigen Aufnahmebeschränkungen meist zu einem hohen Altersdurchschnitt führt. Bei Round Table dagegen erlischt die Mitgliedschaft automatisch mit dem 40. Lebensjahr. Auf diese Weise werden regelmäßig wieder Plätze für neue, jüngere Tischmitglieder frei. Diese Regelung hat bei Round Table zu einem Altersdurchschnitt von Mitte 30 und zu einem hohen Maß an Homogenität unter den Tischmitgliedern geführt, was die persönliche Lebenssituation in Beruf und Familie angeht.

Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges hat sich Round Table in den meisten Ländern Europas, in Afrika, Asien und Nordamerika verbreitet. Der erste deutsche Club wurde 1952 in Hamburg gegründet. Im Jahr 1991 gab es nationale Round Table Organisationen in 47 Ländern, die sich zur Dachorganisation "Round Table International" zusammengeschlossen haben. Round Table International hat sich mit anderen Organisationen ähnlicher Zielsetzung wie "APEX" in Australien, "Active 20/30" in den USA und "Kin" in Kanada im "World Council of Service Clubs" vereinigt, das sich einmal im Jahr an einem ständig wechselnden Ort trifft und mehr als 100.000 Mitglieder hat.